Was sind Palmblattbibliotheken?

 

Bei den Palmblattbibliotheken handelt es sich um eine besondere Form der Zukunfts- und Rückschau. Diese besonderen Bibliotheken finden sich in ganz Indien, Sri Lanka und Bali verteilt und die Palmblätter sind beschrieben mit Informationen aus den vergangenen und zukünftigen Leben der Menschen, die auf der ganzen Welt leben. Als Grundlage dienen grüne Palmblätter, die von der Stechpalme stammen. Diese Blätter bleiben immer grün und werden vor dem Beschreiben präpariert und getrocknet. Als Sprache wird Sanskrit oder die mehr als 2.000 Jahre alte Sprache Alt-Tamil genutzt. Für jeden Menschen wird ein Palmblatt verwendet.

Es gibt zudem auch noch die Naadi-Schicksalsbibliothek. In dieser lagern die Palmblätter von all den Menschen, die bisher noch gar nicht auf der Erde gelebt haben. Auch gibt es eine Palmblatt-Datenbank. In dieser finden sich Informationen zu bestimmten Ländern oder Regionen, die auf die nächsten 50 Jahre beziehen.

Die Palmblätter werden sehr eng beschrieben und haben dann eine Lebensdauer von 500 bis 800 Jahren. Wenn das Palmblatt dann aber einmal brüchig werden sollte, fertigen die Weise eine Abschrift des Blattes an.

Die unterschiedlichen Palmblattbibliotheken

Bei den Palmblattbibliotheken werden Haupt- und Nebenbibliotheken unterschieden. In diesen Einrichtungen finden sich dann Abschriften der Palmblätter. Nach den alten Lehren wurden die Urschriften in den Archiven der sieben Heiligen Rishis geschrieben – und das vor mehr als 7.000 Jahren. In diesem Zusammenhang sei auch die bedeutendste Wesenheit der Rishi Brighu erwähnt.

Reisen in die Palmblattbibliotheken

Manche Menschen möchte der eigenen Geschichte und dem Schicksal auf die Spur kommen. Entsprechend kann es sich auch lohnen eine spirituelle Reise in eine Palmblattbibliothek zu unternehmen. Diese Reise werden von speziellen Anbietern veranstaltet und die Reisenden haben die Möglichkeit eine der Palmblattbibliotheken zu besichtigen und sich das eigene Palmblatt dann vorlesen zu lassen. Auch können Fragen gestellt werden, die dann von einem Naadi-Reader beantwortet werden.